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Sturzprophylaxe für ältere und alte Menschen in Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen

Beschreibung

Ziel:

Darstellung und Bewertung von Maßnahmen der Sturzprophylaxe für ältere und alte Menschen in Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen
 

Zielgruppe:

Anwender: Pflegende, die in der Betreuung von älteren und alten Menschen in Langzeitpflegeeinrichtungen (Alten- und Pflegeheime, Rehabilitationseinrichtungen für Ältere, geriatrische Krankenhäuser) und Akut-Krankenhäusern tätig sind, Personen, die in den Bereichen Qualitätssicherung in Gesundheitsinstitutionen und Wissensgenerierung in Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen tätig sind

Population: Ältere und alte Menschen (> 65 Jahre), die mit oder ohne Gehhilfe gehfähig sind
 

Inhalte:

Empfehlungen bezüglich Sturzprophylaxe bei älteren Menschen in Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen zu folgenden Themenbereichen: Risikofaktoren für Stürze, Assessmentinstrumente zur Erhebung des Sturzrisikos, Sturzangst, multifaktorielle Interventionsprogramme, sturzpräventive Maßnahmen bei kognitiv eingeschränkten Personen, Orientierungstraining, Beseitigung externer Risikofaktoren, eingeschränkte Sehfähigkeit, synkopiale Stürze oder plötzliche Stürze durch Ohnmacht, Freiheitsbeschränkungen, gehäufte/gezielte Observanz, Aufklärung und Schulung von Patienten/Patientinnen bzw. Bewohnern/Bewohnerinnen und Angehörigen, MitarbeiterInneschulung, Medikamentenreview durch Mediziner/-nnen, sturz- und verletzungspräventive Hilfsmittel, Sturzprävention und Lebensqualität, Analyse des Sturzgeschehens
 

Materialien:

Im Dokument oder dessen Anhang:
Behandlungspfade, Auditkriterien
 
Frei verfügbar auf Homepage des Klinikum Graz (http://www.klinikum-graz.at/cms/beitrag/10316056/9299465/?qu=sturzprophylaxe):
Behandlungspfade, Methodenpapier, Glossar, Formblatt Interessenkonflikte
 

Bewertung:

1. Multidisziplinäre Entwicklung; 2. Einbezug der Bewohner-/ Patienteninteressen; 3. Externe Begutachtung; 4. Pilotierung; 5. Angaben zu Interessenkonflikten; 6. Angaben zur redaktionellen Unabhängigkeit; 7. Entwicklungsprozess beschrieben; 8. Entwicklung im Konsensverfahren beschrieben; 9. Systematische Literaturübersicht; 10. Systematische Beurteilung der Evidenz; 11. Empfehlungen Literatur-gestützt dargestellt; 12. Einbezug von Expertenmeinungen; 13. Ableitung der Empfehlungen nachvollziehbar; 14. Empfehlungsgrad beschrieben und begründet; 15. Zentrale Empfehlungen erkennbar; 16. Strukturierter Vorschlag zur Implementierung; 17. Fördernde/hemmende Faktoren der Implementierung genannt; 18. Kriterien zur Überprüfung der Implementierung; 19. Angabe zu Kosten der Implementierung; 20. Materialien zur Implementierung verfügbar

Herkunft

Organisation/Autor: EbN-Projektgruppe Graz
Jahr: 2012
Quelle: 
EbN-Projektgruppe Graz (2012). Sturzprophylaxe für ältere und alte Menschen in Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen. http://www.klinikum-graz.at/cms/dokumente/10316056_9299465/113ad535/Leitlinie%202012%20Endversion.pdf [Stand: 02.01.2017]