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Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronische venöse Insuffizienz

Beschreibung

Ziel:

Ziel der Leitlinie ist die Darstellung eines auf Evidenz und Konsens basierenden Behandlungsalgorithmus zur Optimierung der Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit der Diagnose periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), Diabetes mellitus (DM) und chronische venöse Insuffizienz (CVI) für alle an der Wundbehandlung beteiligten Berufsgruppen. Die Leitlinie soll (…) Definitionen und Begriffe klären und als Grundlage zur Informations- und Wissensvermittlung dienen. (…) (DGfW 2012, S.23).


Zielgruppe:

Die Empfehlungen der Leitlinie richten sich an alle Personen und Berufsgruppen, welche an der Versorgung und/oder Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden beteiligt oder an Entscheidungen in Bezug auf diese Patienten beteiligt sind. In diesen Kreis fallen sowohl Ärzte aller Fachdisziplinen, die in der ambulanten und stationären Krankenversorgung chronische Wunden behandeln, als auch Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, welches im Rahmen seiner Tätigkeit mit der Wunddokumentation, der Behandlung und/oder der Beratung von Menschen mit chronischen Wunden beschäftigt ist. Hierunter fallen alle Pflegenden, die im ambulanten, im akut-stationären Bereich oder in der stationären Langzeitpflege arbeiten (Anmerkung: weitere Berufsgruppen werden in der Leitlinie genannt).

Inhalte:

Grundlagen, Anamnese, Diagnostik und Dokumentation, Therapieziele, Wundreinigung, Chirurgisches Débridement, Wundauflagen und topische Anwendungen, Wundrand- und Wundumgebungsschutz, Physikalische Interventionen, Modelle zur Versorgung von Menschen mit chronischen Beinulzerationen, Adjuvante Maßnahmen


Materialien:

Leitlinienreport, Angaben zum Interessenkonflikt, Arbeitshilfe „Dokumentation“ (Homepage)


Bewertung:

1. Multidisziplinäre Entwicklung; 2. Einbezug der Bewohner-/ Patienteninteressen; 3. Externe Begutachtung; 4. Pilotierung; 5. Angaben zu Interessenkonflikten; 6. Angaben zur redaktionellen Unabhängigkeit; 7. Entwicklungsprozess beschrieben; 8. Entwicklung im Konsensverfahren beschrieben; 9. Systematische Literaturübersicht; 10. Systematische Beurteilung der Evidenz; 11. Empfehlungen Literatur-gestützt dargestellt; 12. Einbezug von Expertenmeinungen; 13. Ableitung der Empfehlungen nachvollziehbar; 14. Empfehlungsgrad beschrieben und begründet; 15. Zentrale Empfehlungen erkennbar; 16. Strukturierter Vorschlag zur Implementierung; 17. Fördernde/hemmende Faktoren der Implementierung genannt; 18. Kriterien zur Überprüfung der Implementierung; 19. Angabe zu Kosten der Implementierung; 20. Materialien zur Implementierung verfügbar

Herkunft

Organisation/Autor: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
Jahr: 2012
Quelle: 
http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/091-001.html